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POLOPLAST: POLO-RDS evolution – VERMEIDUNG VON FEUCHTIGKEITSSCHÄDEN IN GEBÄUDEN
Unternehmenssparte: POLOPLAST
24. Juni 2009

 

 

Neu errichtete Gebäude werden bereits im Rohbau mit der kommunal verfügbaren Infrastruktur vernetzt. Es bedarf einer beachtlichen Anzahl von Kabeln und Rohrleitungen bis das Gebäude den Standard aufweist, der heute für bestmöglichen Wohnkomfort steht. Die Kabel und Rohrleitungen werden unterirdisch durch Bodenplatten und Kellerwände in das Gebäude eingeleitet. Ohne entsprechende technische Maßnahmen kann Wasser in Kellerbereiche eindringen und zu massiven Feuchtigkeitsschäden führen. Diese Schäden lassen sich im Nachhinein meist nur mit großem technischen Aufwand und entsprechend hohen Kosten sanieren. Auch bei bestehenden Gebäuden existiert ein permanenter Bedarf an Ergänzung der infrastrukturellen Anbindung oder aber an Erneuerung dieser Kabel und Rohrleitungen. Die Problematik der Feuchtigkeitsschäden bei Ergänzung oder Erneuerung von Leitungen ist ähnlich der bei Neubauten; die fachgerechten technischen Lösungen dazu bedürfen jedoch innovativer Denkansätze. Dem Stand der Technik entsprechende Rohrdurchführungen mit praxisgerechten Eigenschaften bieten die erforderlichen Sicherheiten gegen Feuchtigkeitsschäden.

 

POLO-RDS evolution, eine Rohrdurchführung der neuesten Generation, steht für eine sichere Abdichtung des Mauerwerkes gegen Sickerwasser sowie dauerhaft drückendes Wasser und zeichnet sich durch besondere Einbaufreundlichkeit aus.

 

Das Rohrdurchführungssystem mit vielen cleveren Details sorgt für die einfache, sichere und dichte Wanddurchführung von Rohrleitungen und Kabeln.

 

Die Erweiterung des Rohrdurchführungssystems für Rohrleitungen bis zu DN/OD 250 ermöglicht nun auch die Abdichtung von Erdwärmetauschern für kontrollierte Wohnraumlüftungen mit dem hochwertigen Dichtelement von POLO-RDS evolution.

 

Die Anforderungen des Marktes an Rohrdurchführungssysteme umfassen ein breites Spektrum:

  • Kabeldurchführung vom Lichtwellenleiter bis zum Hochspannungskabel
  • Rohrdurchführungen unterschiedlichster Durchmesser und Rohrmaterialien für Wasser, Gas, Abwasser und sonstige Medien
  • Dichtheit gegen Sickerwasser und drückendes Grundwasser
  • Aufnahme von Setzungen der Baugrubenhinterfüllung zum Schutz der Medienrohre

 

POLO-RDS evolution besteht aus einem Lamellenrohr und entsprechenden Dichtpaketen. Das Lamellenrohr sorgt für die Dichtheit zum Mauerwerk, die Dichtpakete gewährleisten die Dichtheit zum Lamellenrohr.

Maßgeschneidert für die Anforderungen auf Baustellen, überzeugt das neue Rohrdurchführungssystem durch seine Verlegefreundlichkeit und Anwendungssicherheit. Das System hat die Standard-Baulänge von 30 cm. Das Kürzen auf standardisierte Wandstärken von 25 und 20 cm erfolgt einfach über die am Lamellenrohr integrierten Abreißelemente ohne Zuhilfenahme von Schneidwerkzeugen. Die Verlängerung auf größere Wandstärken ist ebenso möglich.

 

Der Flansch mit Nagellöchern gewährleistet das einfache Montieren und die Fixierung in der Schalung.

Die Dichtelemente sind aufklappbar, um die Montage bei bereits verlegten Leitungen zu ermöglichen. Die Dichtungselemente sind entsprechend der vielfältigen Anwendung in unterschiedlichen Ausformungen verfügbar. Die Zwiebelschalenförmig aufgebaute Dichtelemente decken einen weiten Dimensionsbereich einzubauender Medienrohre ab. Durch Herauslösen einer oder mehrerer Lagen lässt sich die Öffnung auf jeden Rohrdurchmesser optimal anpassen.  Mehrfachdichtelemente mit Fixbohrungen ermöglichen den gleichzeitigen Einbau von Kabeln und Leitungen, wobei die nachträgliche Einbindung der Kabel über Teilungsschnitte im Dichtgummi sichergestellt ist. Somit ist es auch möglich, Kabel und kleine Leitungen in einer Rohrdurchführung zu bündeln.

Freispiegelleitungen wie Hauskanäle werden im Gefälle verlegt. Dichtelemente müssen daher Abwinkelungen bei großen Rohrdimensionen aufnehmen, ohne bei drückendem Grundwasser zu versagen.

 

Bei bestehenden Gebäuden kann auch eine nachträgliche Herstellung der Maueröffnung mittels Kernbohrungdurchgeführt werden. Die Dichtelemente sind auf die Durchmesser handelsüblicher Bohrkronen abgestimmt. Der verpresste Dichtungsgummi dichtet direkt gegen die Betonschnittfläche. Mit Versiegelung der Poren in der Schnittfläche der Kernbohrung wird die Wasserdichtheit des Betons erreicht.

 

 
 
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